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Montag
26Mai

25.05.2008 Über die Schwägalp

Noch im Bett liegend, höre ich bereits den Regen draussen. Oh je, es ist Sonntag und wir haben eine kleine Tour in der Ostschweiz vor. Nach einer kurzen Blick auf meteoschweiz.ch ist klar, dass wohl die Ostschweiz für den heutigen Tag eine super Reisedestination ist. Kein Regen dort!

Frühstücken, packen und Reifen pumpen und los gehts auf den Zug nach Wil. Je östlicher wir fahren, desto schöner wird das Wetter. Jupiee! Die Reise ist dank NZZ am Sonntag und Gipfeli recht kurzweilig. Wer hatte gewusst, das Schlangen Erdbeben prophezeien können? Interessante Sache, obwohl ich mich gar nicht für Schlangen interessiere, im Gegenteil. Doch die panische Ansgt löst auch immer wieder grosses Interesse aus. Nun ja, jedenfalls habe man in China ein paar Tage vor dem Erdbeben gefangene Kobras beobachtet, die sich unruhig und immer wieder gegen den Käfig geschmissen hätten. Viele davon haben sich dabei verletzt. Die Tier hätten die kommende Gefahr gespürt und versuchten zu fliehen...

In Wil scheint die Sonne und nachdem Philipp sein Grillfleisch eingekauft hat, waren wir startklar. Es ging los in Richtung Wattwil. Wer meint der Weg ins Toggenburg sei relativ flach, der irrt. Es geht den Hügel rauf und wieder runter, erst gemächlich, ab Wattwil bis Nesslau etwas steiler. Mit den 90 schnellen Kilometer von Samstag in den Beinen, war das nicht gerade eine regenerative Tour. Die Königsetappe lag noch vor uns. Nach einem kleinen Riegelimbiss (hmm fein!) gings mit 10%-iger Steigung rauf auf die Schwägalp. Es war hart aber die schöne Landschaft tat das allemal wett! Ich spürte nicht nur die Beine sondern auch das Gepäck...wie wird das wohl, wenn wir nach Frankreich fahren werden?

img_saentis.jpg 

Nach einem kurzen Halt auf dem Pass fuhren wir auf der anderen Seite die Serpentinenstrasse runter. Das war cool! Zwischen Urnäsch und Appenzell blies uns ein heftiger Wind entgegen. Philipp fuhr voraus und ich war froh in seinem Windschatten fahren zu können. Ich war bis gestern wohl noch nie in diesem Gebiet unterwegs? Es war wunderschön und die Landschaft irgendwie lieblich und sanft. Einfach etwas ab vom Schuss;-)

In Appenzell haben wir auch schnell den Weg zur Grillparty gefunden. Das war gut so, der Hunger war nämlich gross!

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