Open Water Training
Juni 22, 2009 at 16:40 Die letzten vier Tage bin ich ganze drei Mal ins Wasser gesprungen um zu schwimmen. Das Paradoxe an der Geschichte ist: Ich schwimme unglaublich gerne, aber halt noch nicht so gut. Weiter finde ich das Schwimmen im Neo gar nicht mal besser als ohne. Einerseits drückt mir der Anzug auf die Lunge und andererseits hab ich echt Mühe die Orientierung im See zu behalten.
Deshalb bin ich Sonntag früh mit ein paar anderen Freeradicals im Pfäffikersee geschwommen. Einmal über den See und zurück. "Übung macht den Meister", nicht wahr?!

Die erste Hälfte lief mir ziemlich schlecht. Ich hab mich nicht wohl gefühlt und bin im Zickzack auf die andere Seeseite geschwommen. Einmal sogar im Kreis! Jedenfalls sah ich das andere Seeufer, als ich den Kopf aus dem Wasser hob.
Beim Zurück-Schwimmen hab ich dann einen Punkt am Horizont ausgewählt. Hab alle paar Armzüge den Kopf aus dem Wasser gehoben und nach dem Punkt ausschau gehalten. Das hat mir geholfen und so kam ich in einen guten Rhytmus. Das war schon besser!
Montag Abend, fuhr ich nach der Arbeit mit viel Wiederwillen zum Mhytenquai. Auch ich muss ab und zu meinen inneren Schweinehund überwinden! Es war kalt und regnete andauernd. Aber was solls, wenn man mal im Wasser ist, spürt man den Regen und die Kälte nicht mehr. Das hab ich jedenfalls im Voraus gemeint.
Da waren wir also im Wasser, etwa zu 25-igst, alle mit farbigen Badekappen. Geschwommen sind wir nicht so viel. Es ging darum, von wertvollen Tipps von zwei erprobten Triathleten zu profitieren. Die beiden haben mit Ihrem Humor dazu beigetragen, die Kälte im Wasser etwas zu vergessen. Ich weiss jedenfalls jetzt auf was es ankommt beim Starten, beim Orientieren, wie man eine Boye anschwimmt und wie man im Wasserschatten schwimmt. Ja genau, im Wasserschatten, wie beim Radfahren im Windschatten! Wusste gar nicht, dass es das gibt. Ihr vielleicht?! Jetzt muss ich das nur noch üben und jemanden finden der mein Tempo schwimmt;-)

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