Sonntag
03Feb2008

Fletcher Bay 1.02-3.02.08

Am Freitag Nachmittag sind wir von Caramendol weiter ganz in den Norden hinauf gefahren. Bereits nach einigen Kilometer wechselte die Strasse von Asphalt in Kies und Steine. Doerfer hatte es keine mehr. Entlang der Strecke hatte es nur vereinzelte Hauser. Die schmale und kurvenreiche Strasse fuehrte uns an einsamen Sandstraenden, Wiesen und durch Regenwald vorbei hinauf nach Fletcher Bay. Hier endete auch die Strasse. Wie waren nach 2h stuendiger Fahrt am Ziel auf diesem DOC Camping Ground angekommen.

Fletcher Bay ist eine einsame Bucht am Ende eines Huegelzuges mit gruenen Wiesen und Waeldern. Weit und breit hat es keine Haueser. Die einzigen Menschen sind die Camper hier. Der Camping Ground war fast leer und wir genossen die Ruhe in vollen Zuegen. Die meisten Anreisende hier sind Leute aus Auckland, die am Wochenende etwas Ruhe suchen und die Natur lieben. Wir haben interessante und auesserst hilfsbereite Menschen kennengelernt.

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Unser Trip fuhrte uns nicht nur wegen der Ruhe hier rauf, sondern wir wollten den Caramendol Costal Walk erkundigen. Am Samstagmorgen zogen wir also frueh los in Richtung Stoney Bay. Es war ein heisser und beinahe wolkenfreier Tag. Der Weg fuehrte uns an Sandbuchten vorbei und hinein in dichtbewaldeten Regenwald. Schaut einfach die Bilder an...diese Ausblicke aufs offene Meer und die unberuehrte Kuesten fand ich einzigartig.

Der 3-stuendige Rueckweg war nicht mehr ganz so kurzweilig fuer mich. An beiden Fersen entwickelten sich Blasen...jetzt gehts wieder besser. Compeed sei Dank!!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag weckte uns ein starker Regen in der Nacht. Am Sonntagfueh schliefen wir etwas laenger und warteten bis es trocken wurde. Wir hatten Glueck. Kaum war das Zelt und alle unsere Kochutensilien zusammengepackt, fing es schon wieder an zu Regnen. Hier kann das Wetter alle 5 Minuten wechseln. Mir spielts nicht so eine Rolle, warm ist es sowieso immer. Die Leute die wir hier treffen, meinen immer, dass wir doch zu dieser Jahreszeit in der Schweiz bleiben sollten zum Skifahren:-) Ich bin ausserst froh, hier den Sommer erleben zu duerfen.

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Das einfache Leben in der Natur, so wie wir das in Fletcher Bay erleben konnten, wirkte auf mich entspannend und beruhigen. Ich hatte das Gefuehl schon seit Tagen weg zu sein. Eigentlich braucht man nicht viel um gluecklich zu sein!

Freitag
01Feb2008

Auf dem Weg nach Coramendol

Heute frueh, bin ich mit grosser Vorfreude erwacht. Endlich die Reise geht los und wir koennen raus aus dieser Stadt. Wir wurden im Hostel abgeholt um unser Auto in Empfang zu nehmen. Ich war etwas aufgeregt. Autofahren auf den linken Strassenseite, dass hab ich noch nie gemacht! Livia hat sich gekonnt vor dem Fahren gedrueckt, Sie sei seid so vielen Monaten nicht mehr gefahren und Sie wolle mir das nicht zumuten...

Es war auch gar nicht so schlimm und zwischenzeitlich hab ich mich schon daran gewoehnt. Nur der Blinker! Jedes zweite Mal, wenn ich blinken will, erwische ich den Scheibenwischer:-))

Wir sind gleich nach dem Einkaufen aus der Stadt in Richtung Suedosten gefahren. Nach einer wunderschoenen Fahrt an der Kueste entlang, sind wir hier in Coramendol angekomment. Das Wetter ist sommerlich heiss, das Meer tuerkis blau und die Fauna exotisch. Ueberall hat es Palmen und Baeume in den saftigsten Gruentoenen. Im Sumpfgebiet wachsen flaechendeckend Mangroven.

Da wir heute unbedingt noch die Faehre buchen mussten (Wellington to Picton)  sind wir hier in diesem ueberteuerten Internetcafe gelandet.  Auch sonst ist das Leben hier nicht gerade billig. Die Preise sind eigentlich gleich wie bei uns, oder sogar teurer. Ein  Bier kostet hier 8$, was etwa 7.50 CHF entspricht!!!

Leider kann ich hier keine Photos raufladen. Wir werden gleich weiterfahren noch etwas noerdlicher um einen schoenen Campingplatz im nahegelegenen Naturschutzpark zu finden.

Mittwoch
30Jan2008

Erste Eindruecke aus Auckland

Mit dem Bus sind Livia und ich ins Zentrum gefahren. Wir wohnen in einem Backpacker-Hostel. Ich habe heute schon einige junge Menschen aus aller Welt getroffen und es ist spannend mit Ihnen ueber das Reisen zu sprechen. Das heisst, ich als Reiseneuling hoere gespannt den lustigen und abenteuerlichen Geschichten meiner Zimmergenossen/Innen zu. Die meisten sind schon eine ganze Weile unterwegs so wie Livia auch. Hier Livia's Blog: liviaventresca.wordpress.de

Nun heute Nachmittag sind wir etwas durch die Stadt gezogen, haben ein paar Sachen besorgt und waren schwimmen. Yeah! Auch die Schwimmer schwimmen in der (fuer uns) falschen Richtung und das Wasser hat definitv einen anderen Geschmack:-)) Aber es war wunderbar und tat gut, dass ich mich nach dem langen Sitzen etwas bewegen konnte.

Auckland ist nicht sehr gross. Die Skyline ist gepraegt durch den hohen Radio- und TV-Turm. Die Architektur koennte unterschiedlicher nicht sein. Zwischen den modernen Wolkenkratzer findet man immer wieder aeltere schoene, aber auch heruntergekommene Haeuser. Hier in Auckland leben viele Asiaten und 1/3 aller Beschriftungen findet man auch in asiatischer Typografie.

Wir bleiben bis am Freitag, 1. Februar, in Auckland. Das heisst bis uebermorgen. Danach werden wir mit dem Auto die beiden Inseln erkundigen. Morgen wollen wir einen groben Reisplan erstellen, im Meer baden und die letzten Besorgungen machen.

Und nun will ich einfach nur noch eines...endlich wieder einmal in einem Bett schlafen!
Ach uebrigens, zur Zeitverschiebung: Einfach +12h zur aktuellen Schweizerzeit dazu rechnen.

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Der Hafen von Auckland. Mehr Photos...

 

Mittwoch
30Jan2008

Reise Zuerich-Auckland

Etwas verunsichert stieg ich am Montagabend spaet in die Swiss-Maschine nach Singapur. Am Check-in in Zuerich konnte man mir keine Boarding-Karte fuer den Flug von Singapur nach Auckland geben, ich war auf der Passagierliste nicht zu finden. Ich wurde fuer diesen Flug auf die Warteliste gesetzt, da der Flug bereits voll war.

In Bankok machte der Flieger einen Zwischenhalt. Ich nutzte die Gelegenheit erstmals in meinem Leben asiatischen Boden zu betreten und mir die Beine etwas zu vertreten. Die Hitze machte mir gleich etwas zu schaffen, das Thermometer zeigte 27 Grad. Ich in langen Hosen und Faserpeltz...
Nach einem 45minuetigen Aufenthalt startete die Maschine wieder in Richtung Singapur.

In Singapur angekommen eilte ich zum Schalter um herauszufinden, ob ich gleich weiterfliegen konnte. Es blieb nicht viel Zeit, gerade mal 1h15min. Nun die erste Antwort die ich erhielt war negativ, der Flug sei voll und das Gepaeck schon an Bord. Doch der Schaltermensch sah mir meine Hilfslosigkeit an und bemuehte sich mein Gepaeck zu finden und es gleich durchzuchecken, damit ich es nicht noch holen musste. 20min vor dem Abflug, konnte mein Platz endlich gebucht werden. Zwei Reisende fielen naemlich aus. Uff, geschafft, ich war erleichtert und eilte zum Gate.
Schade eigentlich, denn der Flughafen fand ich schoen und lud zum  Verweilen ein! Und ueberall gratis Internet-Access Points!!
Auch der zweite Flug verlief reibungslos. Dank des Service der Singapor Airline und dem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm verging der Flug im Nu.

Nach einer 26-stuendiger Reise bin dann heute Mittag (Ortszeit) gut in Auckland angekommen. Nachdem die Securities mein Gepaeck auseinander genommen haben um die Wanderschuhe, Zelt und sonstiges Trekkingzeugs auf Schmutz zu untersuchen, durfte ich endlich einreisen. Livia war schon da und wartete auf mich...

Montag
14Jan2008

In zwei Wochen ist es soweit...

Es ist Montagabend kurz vor 22.00 Uhr. In genau 14 Tagen sitze ich schon im Flieger nach Singapor. Meine langersehnte Reise kommt näher und ich werde langsam etwas nervös. Doch Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Auch für mich!

Die Vorbereitungszeit hat nun auch bei mir begonnen. Packliste schreiben, Reiseapotheke zusammenstellen, einen Kompass und ein Sackmesser besorgen, ein Nackenkissen kaufen, etc. Es macht Spass. Aber wichtig ist nun, dass dieser Blog noch rechtzeitig fertig wird. Stattdessen habe ich nun wieder eine tolle Website über Neuseeland gefunden. Nicht nur informativ, sondern gleich auch noch ziemlich cool und schön!

Nun gut, weiter gehts mit stylen meiner Website.

 

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